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Mithelfen! |
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1 - Einführung
2 - Die Strategie
3 - Ihre Mithilfe
Der "Freundeskreis Jens Söring" freut sich, dass Sie Jens helfen wollen!
Jens ist seit dem 30. April 1986 ohne Unterbrechung in Haft, für eine Tat, die er nicht begangen hat. Es ist Zeit, ihn frei zu lassen!
Wie Sie auf " Information->Politik 2012" lesen können, kann Jens' Fall nur noch auf politischem Wege gelöst werden. Am 24. Juli 2011 lehnte das Gremium "Parole Board" seine Entlassung und Abschiebung nach Deutschland ab, aus dem absurden Grund, dass er eine Gefahr für die deutsche Gesellschaft darstelle ("risk to the community"). Der tatsächliche Grund für die Ablehnung ist, dass die Republikanische Partei Jens' Haftüberstellung als Wahlkampfthema entdeckt hat und für ihre Zwecke ausnutzen will. Dies gaben führende Republikanische Politiker während einer telefonischen Pressekonferenz am 19. Januar 2012 bekannt (siehe Artikel unten, " Republicans lash Kaine on Soering transfer decision", Roanoke Times, 20. Januar 2012). Sachliche Argumente gelten nicht, es geht den Virginianern ausschließlich um den politischen Nutzen, den sie aus Jens' Fall ziehen können. |
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Die einzig verbleibende Strategie, die möglicherweise noch zu Jens' Entlassung führen kann, ist somit die Folgende:
Wir, Jens' deutscher Freundeskreis, machen Druck auf die politisch Verantwortlichen in Berlin; Berlin macht Druck auf Washington; und Washington macht Druck auf Virginia. Der direkte Weg einer Einflussnahme von Berlin aus auf virginianische Politiker ist praktisch nicht möglich, weil es keine Einflussmittel gibt; außerdem würde solch ein Vorgehen von Virginia als "Einmischung durch Ausländer" verstanden. Im Unterschied dazu hat die U.S.-Bundesregierung sehr viel Einfluss auf Virginia, und vor allem würde das für Jens' Überstellung nach Deutschland notwendige Tauschgeschäft zwischen Amerikanern ausgemacht - ohne den Einfluss von "Ausländern".
Berlin hat viele Möglichkeiten, politischen Druck auf Washington auszuüben, damit letztere als Fürsprecher in der Causa Söring aktiv wird. Zum Beispiel gab es eine "goldene Gelegenheit" im Sommer 2010, die leider verpasst wurde. Am 7. Juli 2010 gab der U.S.-Generalstaatsanwalt Eric Holder zwei Entscheidungen bekannt:
- Jens' Haftüberstellung nach Deutschland wird nicht durchgeführt (s. Information->Haftüberstellung) und
- Deutschland wird zwei Gefangene aus Guántanamo Bay aufnehmen.
Rückblickend ist es offensichtlich, dass man diese Fälle miteinander hätte verbinden müssen. Aber bestimmt wird es in Zukunft wieder eine Gelegenheit für Berlin geben, den Amerikanern einen sicherheitspolitischen Gefallen zu tun, bei dem dann Jens nach Deutschland geschickt wird.
Um dies vorzubereiten, müssen wir - Jens' deutscher Freundeskreis - die deutsche Politik davon überzeugen, dass sie Jens' Fall mit der notwendigen Priorität behandelt. Bisher hatten wir schon beachtlichen Erfolg dabei: Es haben sich Politiker aller großen Parteien schon für Jens eingesetzt. Aber offensichtlich war der Druck noch nicht groß genug.
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Deshalb möchten wir Sie bitten, sich einen Termin im Bürgerbüro Ihres MdB (Mitglied des Bundestages) geben zu lassen und Ihrem Volksvertreter eindringlich zu erklären, dass er sich für Jens einsetzen soll. Einige Mitglieder des "Freundeskreises Jens Söring" haben das bereits erfolgreich gemacht. Sie werden also nicht die ersten sein - und Ihre / Ihr MdB wird auch nicht der erste sein, es gibt schon ein kleines Netzwerk.
Hier finden Sie eine Anleitung als Hilfe zur Kontaktaufnahme mit Ihrem MdB.
Auch finden Sie eine Reihe von Dokumenten und Zeitungsartikeln, die Sie während Ihres Gesprächs mit Ihrem MdB einsetzen können, um ihn oder sie von der Dringlichkeit dieses Falles zu überzeugen.
Wichtig: Bitte kontaktieren Sie wie in der Anleitung beschrieben den Freundeskreis über die Adresse info(at)jenssoering.de, um abschließend noch ein Kontaktdatenblatt mit wichtigen Ansprechpartnern zu erhalten, das der MdB dringend benötigen wird, um für Jens aktiv handeln zu können. |
Dokumente für Ihr MdB-Treffen
- Jens' Stellungnahme am 8. Februar 2012
Am 8. Februar 2012 trafen sich Mitglieder des Freundeskreises Jens Söring mit Mitgliedern des Menschenrechtsausschusses des Bundestages in Berlin. Jens' Worte an die MdBs finden Sie unten. Beim Treffen mit Ihrem MdB können Sie den schriftlichen Text einsetzen, oder denselben Text von Jens als Audio-Datei vorspielen, wie er von Jens am Gefängnistelefon gesprochen wurde.
- Dokumente, die in Jens' Ansprache erwähnt wurden:
- "Neue Hoffnung für Häftling 179212"
Deutsche Presse Agentur / Europe Online, 23. Februar 2011
Dieser Artikel handelt vom Besuch des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning bei Jens im Gefängnis.
- Jens' Brief an den Menschenrechtsbeauftragten Markus Löning vom 18. Januar 2012
- Einige kurze Artikel zur Einarbeitung in den Fall Söring:
- "Keine Gnade für Nr. 1161655"
von Karlheinz Niess, Frankfurter Neue Presse, 3. August 2011
(Anmerkung: Jens' frühere Gefängnisnummer war 179212, seine jetzige ist 1161655)
- Worum Sie Ihren MdB bitten sollten:
- Bitte übergeben Sie Ihrem MdB dieses Dokument sowie die beiden darin erwähnten Schriftstücke:
- Brief des US-Botschafters

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Bitte melden Sie sich auch für Jens' Newsletter an und machen Sie sein Schicksal bei Ihren Freunden und Familienmitgliedern bekannt. Je mehr Freunde wir im Freundeskreis sind, desto mehr Gehör finden wir in Berlin!
Irgendwann fällt jede Mauer. Aber nur, wenn jemand kräftig auf sie einhämmert.
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Hier finden Sie eine
Übersicht
zu Jens' Geschichte.
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