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Sunday, 19 January 2014

Eigentlich bin ich gar kein richtiger Deutscher. Von den 47 Jahren meines Lebens habe ich nur 3½ Jahre in Deutschland verbracht: 1974 bis 1977. Ansonsten lebte ich im Ausland, wuchs in einem deutschen Haushalt auf, besuchte meine Heimat jedoch nur in den Sommerferien. Und seit meiner Verhaftung 1986 habe ich Deutschland überhaupt nicht mehr gesehen.

Vermutlich vermisse ich mein Land umso mehr, weil ich zeitlich und physisch so unendlich weit davon entfernt bin. In den Vereinigten Staaten habe ich mich immer schon fremd gefühlt, selbst vor meiner Haft; hier gehöre ich definitiv nicht hin. Ich sehne mich danach, endlich irgendwo zuhause zu sein, und dieser Wunsch muss ein konkretes Ziel haben. Das ist Deutschland für mich; der Traum des Dazugehörens, des Angekommenseins, des Willkommens.

Aber dann macht Ihr Deutschen immer wieder solche Dinge, die ich nur als „total bescheuert“ bezeichnen kann, und ich fühle mich auch Euch gegenüber unglaublich fremd. Ich frage mich, was sind das bloß für Leute? Spinnen die eigentlich alle?

Aber Geisteskrankheit ist ja bekannterweise ein soziales Konstrukt. Wer „total bescheuert“ ist, wer spinnt – das entscheidet die Mehrheit. In Deutschland wären meine Ansichten wohl bescheuert, der Spinner wäre ich. Auch dort gehöre ich also nicht so richtig hin.

Hier in meinem amerikanischen Exil verbindet man die Deutschen im Allgemeinen mit Effizienz, Ingenieurskunst und wirtschaftlichem Erfolg. Und das ist sicherlich nicht falsch. Was mir jedoch immer wieder ins Auge sticht, ist eine sehr deutsche Neigung zu Schwärmerei oder Hysterie. Es ist beinahe so als ob unter der kühl kalkulierenden Oberfläche der deutschen Seele ein Dampftopf heißer Emotionen brodelt, der immer wieder zischend Druck ablassen muss.

Paradebeispiel 1: der Berlin-Besuch des damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama im Sommer 2008.
Selbst die Amerikaner, die sich sonst überhaupt nicht fürs Ausland interessieren, merkten auf, dass da irgendetwas Seltsames, Unheimliches, geradezu Unappetitliches vor der Siegessäule geschah. Die Leitartikler großer US-Zeitungen fragten ironisch, wann war denn das letzte Mal als hunderttausende Deutsche einem charismatischen Politiker in Berlin zujubelten?

Paradebeispiel 2: der Atomausstieg nach dem Fukushima-Unglück 2011.
Versteht mich nicht falsch, ich finde die Energiewende genial, ich bedauere nur, dass sie bisher nicht energisch genug vorangetrieben wurde. Aber war die vollkommen überhastete Flucht aus der Atomkraft wirklich nötig oder weise? Die japanische Regierung ist gerade dabei, die Atommeiler langsam wieder einzuschalten, obwohl das Fukushima-Unglück doch dort, in Japan, stattfand. Das einzige Land der ganzen Welt, welches sofort nach Fukushima einfach hingeschmissen hat, war Deutschland – wo weder Erdbeben- noch Tsunamigefahr besteht.

Paradebeispiel 3: der Euro Hawk-„Skandal“ und die Kampfdrohnen-„Kontroverse“.
Jedes, aber auch wirklich jedes Militär der ganzen Welt schafft sich Drohnen an, weil diese neue Waffengattung so viele Vorteile hat. Nur Deutschland ziert sich. Das ist ungefähr so logisch wie sich zu weigern, Gewehre anzuschaffen, weil Pfeil und Bogen doch weniger Kollateralschäden bei der Zivilbevölkerung anrichten. Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die Welt (oder Deutschland!) nur einen Deut sicherer sein wird, wenn sich die Bundeswehr (und nur die Bundeswehr!) keine Drohnen anschafft?

Paradebeispiel 4: die Nachrufe auf Nelson Mandela in deutschen Zeitungen im Dezember 2013.

Während der Trauerfeiern zum Tod Nelson Mandelas brachten die Medien der Vereinigten Staaten selbstverständlich auch unendlich viele, viel zu lange, und letztlich leider langweilige Berichte über Mandelas Leben. Nur waren diese US-Berichte, im Gegensatz zu den deutschen, die mir meine Freunde zuschickten, vergleichsweise vollständig: Sie erwähnten Mandelas Vergangenheit als Terrorist. Vermutlich habt Ihr Deutschen jetzt gar keine Ahnung, was ich damit meine, oder? Für Euch und für die deutschen Medien war Nelson Mandela ganz einseitig der Supergute, so in etwa wie Barack Obama beim Berlin-Besuch 2008, nicht wahr?

Dieser Vergleich ist übrigens bezeichnend: Genau wie Barack Obama hatte auch Nelson Mandela seine Schattenseite. Und sie waren schon von Anfang an zu sehen, die Schattenseiten dieser beiden Herren! Nur hat man sie in Deutschland vollkommen ausgeblendet, bei Obama 2008 wie bei Mandela 2013… Genau wie man in Deutschland die Vorteile der Atomkraft und die Vorteile der Drohnen völlig ausblendet und sich fast hysterisch weigert, dieses angebliche Teufelszeug auch nur zu berühren. Bloß weg damit!

Genau dies meine ich mit „total bescheuert“ und versponnen. In Deutschland gibt es anscheinend eine sehr ausgeprägte Tendenz, gewisse politische Persönlichkeiten und Themen stark zu emotionalisieren und extrem einseitig zu betrachten. Deutsche Politiker werden für Bagatellen gnadenlos niedergemacht – Paradebeispiel Christian Wulff, aber auch Annette Schavan – während (vor allem farbige) ausländische Politiker auf geradezu peinliche Weise vergöttert werden. (Die amerikanischen Leitartikler hatten Recht, das erinnert wirklich an die 1930er Jahre.) Gleichzeitig gibt es eine Technologiephobie, die jeder rationalen, wissenschaftlichen Grundlage entbehrt und für Außenstehende (darunter auch mich) schlicht unbegreiflich ist. (Auch diese schizophrene Hassliebe zur Technologie birgt Parallelen zu den 1930er Jahren, ob ihr’s nun hören wollt oder nicht.)

Sehen wir uns die obigen vier Paradebeispiele etwas näher an, beginnend mit Präsidentschaftskandidat Barack Obama 2008. Bei ihm zumindest sind Euch Deutschen mittlerweile wohl die Augen aufgegangen, oder? Mich würde interessieren, ob man sich in Deutschland damit befasst hat, wieso so viele Menschen Obama in Berlin als veritablen Messias zugejubelt haben.

Denn das war in den USA nicht der Fall: Möglicherweise ist Folgendes in Deutschland nicht bekannt, aber Obama gewann die Wahl 2008 nur deshalb, weil so viele weiße Republikaner gar nicht am Urnengang teilgenommen hatten, so enttäuscht waren sie von George Bush und dem Republikanischen Kandidaten John McCain. Hätten weiße Republikaner 2008 in gleicher Anzahl an der Wahl teilgenommen wie 2004, wäre Obamas Sieg äußerst knapp ausgefallen, oder er hätte sogar verloren. Was bedeutet: Die Berliner Obama-Euphorie gab es in dieser Form in den Vereinigten Staaten nicht. Wieso war man in den USA für diese überzogene Begeisterungswelle weniger empfänglich als in Deutschland? Hey, vielleicht sind die Amerikaner doch nicht ganz so doof wie man in Deutschland manchmal zu glauben scheint!

Mein zweites Paradebeispiel ist die panische Flucht aus der Atomkraft nach dem Reaktorunglück von Fukushima. Wobei übrigens kein einziger Mensch ums Leben kam – kein Einziger! (Die Tausenden von Toten starben während des Tsunamis, nicht infolge der Kernschmelze in den Tagen danach.) Rein logisch und technisch gesehen gibt es überhaupt keinen Grund, warum Deutschland zum gleichen Zeitpunkt aus der Atomkraft aussteigen müsste, indem wir in alternative Energiequellen einsteigen. Im Gegenteil: Die jetzt existierenden deutschen Atommeiler sind die ideale Brückentechnologie, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. Denn was ist das eigentliche Ziel der Energiewende? Wir wollen doch den Klimawandel verhindern oder zumindest vermindern, indem wir von fossilen Brennstoffen auf Energiequellen umsteigen, die keine weiteren Kohlenhydrate in die Atmosphäre pumpen. Da wäre doch genau die Kombination von Wind/Sonne und Atom ideal! Denn nur diese Kombination kann verlässlich Strom liefern (auch wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst), ohne klimaschädigende Gase zu produzieren. Doch stattdessen baut Deutschland neue Gas- und Kohlekraftwerke und produziert mehr CO2 als je zuvor. Und zwar um das Klima zu „schützen“. Wahnsinn!

Mein drittes Paradebeispiel ist die weltweit einzigartige deutsche Anti-Drohnen-Hysterie. Moment mal: Müsste Euch die Tatsache, dass diese Anti-Drohnen-Hysterie einzig und allein in Deutschland vorzufinden ist, nicht zu denken geben? Ist es wirklich möglich, dass nur wir Deutschen die Wahrheit erkannt haben – dass Drohnen das reine Werk des Teufels sind – während sämtliche anderen Länder der Welt zu dämlich sind, um dies zu begreifen? Oder ist es nicht sehr viel wahrscheinlicher, dass wir diejenigen sind, die hier irgendetwas nicht ganz klar erkannt haben? Tatsache ist: Alle anderen Länder beeilen sich, möglichst viele und möglichst die besten Drohnen anzuschaffen. Der Grund dafür ist ein einfacher: Drohnen sind treffsicherer und billiger als bemanntes Fluggerät. Weder Deutschland noch die Welt gewinnt irgendetwas, wenn sich Deutschland in Bezug auf Drohnen einseitig entwaffnet. Im Gegenteil, das schadet genau jenen Menschen, um die wir Deutschen doch angeblich so besorgt sind!

Erinnern wir uns an Kunduz. Einer der Gründe, warum dort so viele Zivilisten grundlos starben war, dass die US-Air Force leider nur zwei bemannte Kampfflugzeuge vor Ort hatte. Diese Jets waren nicht mit den erstaunlich genauen Kameras ausgerüstet, die jede Drohne hat, die Piloten mussten sich also auf den armen Bundeswehrkommandanten Oberst Georg Klein verlassen, der ebenfalls nicht so genau erkennen konnte, wer dort drüben auf dem Tanklaster herumtanzte. Mal ganz ehrlich: Meint Ihr wirklich, die Toten von Kunduz wären nicht endlos dankbar, wenn die deutsche Luftwaffe in Kunduz eine Drohne in der Luft gehabt hätte? Ganz zu schweigen von den deutschen Soldaten, die heute noch am Leben wären, wenn sie unter dem Schutz einer Kampfdrohne ausgerückt wären?

Mein viertes Paradebeispiel ist Nelson Mandela, beziehungsweise der Kontrast zwischen der (vergleichsweise) vollständigen amerikanischen Berichterstattung zu seinem Leben, und den einseitig-schwärmerischen deutschen Nachrichten. Mich hat das besonders deshalb verärgert, weil ich mich im Laufe meiner 27-jährigen Haft so ausgiebig mit Mandela und seinem Kampf gegen das Apartheid-Regime befasst habe. Ich bewundere Mandela – und zwar genau deshalb, weil er sich während seiner 27-jährigen Haft tatsächlich vom Saulus zum Paulus gewandelt hat. Von diesem erstaunlichen moralischen und menschlichen Wachstum habt Ihr in Deutschland jedoch kaum etwas mitbekommen, weil die Medien Euch ein vollkommen verzerrtes Bild von Mandela gezeigt haben: der reine Gutmensch, der leibhaftige Messias.

In den USA haben die Medien zumindest erwähnt, dass Mandela nach dem Massaker von Sharpsville (1960) auf den bewaffneten Widerstand setzte. Er war einer der Mitgründer und Anführer von Umkhonto we Sizwe, Speer der Nation, dem militärischen Zweig der ANC. Dazu wurde er 1962 in Äthiopien sogar vom israelischen Mossad ausgebildet, wie die Nachrichtenagentur Associated Press kürzlich meldete. Mandela organisierte Terroranschläge – was heutzutage freundlicherweise „Sabotageakte“ genannt wird, aber nur deshalb, weil Mandela und der ANC schließlich siegten. Man kann diese Terroranschläge als gerechtfertigte Selbstverteidigung der schwarzen Bevölkerung ansehen, weil das weiße Apartheid-Regime so schrecklich menschenverachtend war; ich tendiere selber zu dieser Ansicht. Doch das ändert nichts daran, dass das heimliche Legen von Bomben, um politische Ziele durchzusetzen, die klassische Definition von Terrorismus ist. Beim Rivonia-Prozess (1965) wurde Mandela für 150 Terrroranschläge verantwortlich gemacht – das stelle man sich einmal vor, 150, er war also weder ein Anführer noch ein Pazifist!

Wenn man diesen Hintergrund nicht kennt – und die deutschen Nachrufe zu seiner Trauerfeier im Dezember 2013 haben ihn ja verschwiegen – dann kann man Mandelas Wandlung und Entwicklung während seiner Haft gar nicht richtig würdigen. Man kann überhaupt nicht verstehen, was es ihn gekostet hat, mit dem Buren-Führer F. W. deClerk zu verhandeln. Noch kann man wirklich anerkennen, was es deClerk gekostet hat, mit einem ehemaligen Terroristen wie Mandela zu verhandeln. Nur wenn man den Hintergrund, die ganze Wahrheit kennt, kann man verstehen, dass Mandela und deClerk den Friedensnobelpreis wirklich gleichermaßen verdient haben. Beide haben sich ganz enorm als Menschen entwickelt.

Die tatsächliche, vollständige Geschichte des Nelson Mandela, dem vormaligen Bombenleger, der zum Friedensbringer wurde, finde ich viel interessanter und inspirierender als der ekelig-zuckersüße Gutmensch-Quatsch in den deutschen Medien. Ich verstehe nicht, warum Ihr dort in Deutschland dieses schwärmerische Zerrbild der Wahrheit vorzieht – denn die Medien liefern Euch doch nur, was Ihr hören wollt. Letztlich schadet Ihr Euch doch nur selber, wenn Ihr Menschen wie Obama und Mandela vergöttert, und Technologien wie Atomkraft und Drohnen verteufelt. Was soll das?

Natürlich ist mir klar, welche Reaktionen ich auf diesen Blogeintrag erhalten werde. Ganz, ganz viele Leser werden mir ganz aufgeregt schreiben, dass ich rein gar nichts von Barack Obama, Atomkraft, Drohnen und Nelson Mandela verstehe, weil ich schon so ewig lang im Gefängnis sitze. Na ja, vielleicht habt Ihr ja Recht: Deutschland hat die Wahrheit ganz für sich gepachtet, der gesamte Rest der Welt ist blöde. Auch diese Reaktion ist ziemlich deutsch, oder?

*     *    *    *

Ein kleiner Nachtrag zu diesem Blogeintrag: Bitte, bitte, bitte schreibt mir nicht, um irgendwelche Vergleiche zwischen mir und Nelson Mandela zu ziehen, nur weil er 27 Jahre in Haft war und ich 2013 die 27-Jahr-Marke meiner Haft erreicht habe! Ich habe Nelson Mandela schon so oft um die Ohren geschlagen bekommen, dass ich kreischen könnte.

Lasst es mich ganz offen sagen: Ich bewundere Nelson Mandela sehr für seine Leistungen nach seiner Entlassung aus der Haft 1990. Er hat vermutlich zehntausenden Menschen das Leben gerettet, indem er zwischen den schwarzen und weißen Bürgern Südafrikas Frieden schloss. Aber: Der Mann hat das Urteil beim Rivonia-Prozess 1965 verdient, er war tatsächlich der Gründer und Anführer einer terroristischen Organisation, somit verantwortlich für viele dutzende Bombenanschläge. Deshalb war das Urteil gegen ihn kein Justizirrtum, er wurde nicht für Taten verurteilt, die er nicht begangen hatte.

Doch genau dies war und bleibt der Fall beim Urteil gegen mich. Während seiner 27 Jahre Haft wusste Mandela, dass er für die Freiheit der schwarzen Südafrikaner gekämpft hatte – und dabei erwischt wurde. So etwas kann man aushalten. Während der 27 Jahre meiner Haft wusste ich, dass mein Leben grundlos und zu Unrecht zerstört wurde. Und das ist kaum auszuhalten.

Wir beide litten – er für eine gerechte Sache, ich zu Unrecht. Dieser Unterschied ist unüberbrückbar. Also hört bitte auf, uns zu vergleichen.

Posted by: RZ AT 10:58 am   |  Permalink   |  Email
 

11-minütiger Ausschnitt aus dem ZDFzoom-Beitrag

Keine Gnade für Häftling 179212?
ZDFzoom, 29. Juni 2013

Die Szenen mit den Aussagen der ehemaligen stellv. Generalstaatsanwältin von Virginia Gail Marshall und dem ehemaligen Ermitler Major Ricky Gardner im Original auf youtube.com

Den ganzen Beitrag finden Sie auf TV-Berichte



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